Geografie- Italien
Die Form des Landes ist einprägsam, da sie an einen Stiefel erinnert. Mit knapp 59 Millionen Einwohnern zählt Italien zu den größten Ländern Europas.
Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u.a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens als die Italienische Adriaküste bezeichnet. (Riviera) Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Die größten Seen liegen in Oberitalien. Dazu zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See. Der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien haben ebenfalls seine sehr ausgedehnte Fläche.
Drei bekannte Vulkane befinden sich auf dem Territorium des Landes: Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland sind das der Ätna und der Stromboli auf Sizilien. Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.
tiefster Punkt: Mittelmeer 0 m höchster Punkt: Mont Blanc de Courmayeur 4'748 m.
Verwaltungsgliederung von Italien
Regionen in Italien
Italien ist administrativ in 20 Regionen (regioni) gegliedert, die zwar eine eigene Regierung besitzen, aber geringere Kompetenzen haben als die deutschen Bundesländer oder die Schweizer Kantone. Abruzzen (Abruzzo), Aostatal (Valle d'Aosta), Apulien (Puglia), Basilikata (Basilicata), Emilia-Romagna, Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia), Kalabrien (Calabria), Kampanien (Campania), Latium (Lazio), Ligurien (Liguria), Lombardei (Lombardia), Marken (Marche), Molise, Piemont (Piemonte), Sardinien (Sardegna), Sizilien (Sicilia), Toskana (Toscana), Venetien (Veneto), Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige), Umbrien (Umbria)
Bis auf das Aostatal sind die Regionen in Provinzen (province) untergliedert, von denen es 108 gibt (seit 2005). Die Provindenz wiederum gleidern sich in insgesamt 8100 Gemeinden (comuni).
Sprachen in Italien
Italienisch ist die Amtssprache, daneben werden regionale Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch, Räto-Romanisch und Slowenisch gesprochen. Minderheiten sprechen auch Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Ausführliche Tipps zu Sprachurlaub in Italien »
Kunst und Kultur
Italien hat in Europa schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunst und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Wetter und Klima für den Urlaub in Italien
Im größten Teil des Landes Italien herrscht das mediterrane bzw. Mittelmeerklima, welches durch heiße, trockene Sommer und feuchte, milde Winter gekennzeichnet ist. Lediglich im Norden ist das Klima gemäßigter.
Dafür fallen im Nordteil von Italien regelmäßig Niederschläge über sämtliche Monate de Jahres verteilt. Der Süden ist deutlich trockener. Im Sommer muss man auch mit Wassermangel - Perioden ind einzelnen Teilen des Landes rechnen. Die Niederschläge fallen dann nur sehr sporadisch als kurze Gewitterschauer.
Da man in Mittel- und Süditalien während der Sommermonate ziemlich sicher mit heißem Wetter rechnen kann, ist Italien ein ideales Land für ausgiebigen Bade- und Erholungsurlaub. In den warmen Regionen ist es besser, Sightseeing auf Herbst und Frühjahr zu verschieben, während sich für Kulturreisen nach Norditalien vor allem der Sommer eignet.
Provinzen und Regionen Italiens im Überblick » Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Italien »
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