Tarquinia

Urlaub in Tarquinia

Es gibt in Tarquinia wesentlich mehr als nur eine Straßenecke, an der man die geografische Nähe zur Hauptstadt Rom erkennt. Insbesondere die historische Altstadt erinnert mancherorts stark an den großen Nachbarn. Auch die Gegenwart der Küste ist nicht nur in den Badeorten Lido di Tarquinia und Riva dei Tarquini spürbar.

Der Urlaubsort empfiehlt sich für Wanderer, Wassersportler und Sightseeing-Gäste, die hier bestens bedient und versorgt werden. Aber auch die „echten Naturburschen“ kommen wegen der ausgedehnten Campingmöglichkeiten zu ihrem Recht. Einzelne Bauerhöfe und die Salinen im angrenzenden Naturreservat haben trotz einiger moderner Wohnsiedlungen nichts von ihrem Reiz verloren.

Freizeitangebote in Tarquinia

Wer sich für einen Campingurlaub auf dem Campingplatz „Europing“ entscheidet, wird überrascht sein angesichts des umfangreichen Sport- und Freizeitangebotes. Vom Billard über Fuß- und Volleyball und dem Fitnessstudio bis zum Fahrradverleih oder dem Tauchkurs fehlt es an nichts. Dazu kommen noch speziell auf Kinder und Jugendliche abgestimmte Angebote sowie ein ganzes Unterhaltungs-Center mit Public Viewing, Spielautomaten und Klubhaus.

In der Stadt selbst empfiehlt sich beispielsweise ein Besuch des „Tarquinia National Museum“, dem Heimatmuseum der Stadt, in dem unzählige Exponate aus der bewegten Geschichte von Tarquinia aufbewahrt werden. Insbesondere die Etrusker haben zahlreiche Spuren und Zeugnisse ihrer Existenz wie Wandmalereien und Beilagen für Gräber hinterlassen.

Die St Francesco Kirche in Tarquinia
Die St Francesco Kirche in Tarquinia ist eine der beliebten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Sehenswertes in Tarquinia

Den Etruskern ist dann auch eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gewidmet, das „Necropoli Etrusca di Tarquinia“. Zu sehen sind dort Überbleibsel und Alltagsgegenstände des etruskischen Volkes, das hier vor etwa 6.000 Jahren lebte. Vor allem die filigranen Handwerksarbeiten der Grabplatten, Reliefs und Skulpturen beeindrucken die Besucher und Gäste immer wieder. Wegen der Schönheit und Bedeutung der archäologischen Fundstücke ist die Nekropole von Tarquinia von der UNESCO zum Teil des Welterbes erklärt worden.

Sehenswert ist außerdem der Hafen von Tarquinia mit dem Namen „Gravisca“. Neben dem beschaulichen Treiben können sich Interessierte dort auch ein Bild von den Ausgrabungen direkt vor Ort machen.

Nicht versäumen sollte man auch die unzähligen Kirchen und Kapellen der Stadt. Alle Gotteshäuser wurden im Hochmittelalter errichtet und fügen sich daher perfekt in die Kulisse aus prächtigen Palästen aus dem 13. Jahrhundert. Auch hier sind es die Verzierungen und Schmuckarbeiten an den Fassaden, die von einem handwerklich sehr hohen Niveau der Erbauer zeugen.

Tarquinia
Der Urlaubsort und seine direkte Umgebung empfehlen sich auch für Wanderer.

Anreise

Um den Ort zu erreichen, kann die Autobahn A 12 (von Süden, bis zur Ausfahrt Civitavecchia Nord) oder die A 1 (von Norden, bis zur Ausfahrt Orte) genutzt werden. Mit der Bahn ist der Ort mit jedem Zug zwischen Rom und Pisa zu erreichen und die nächsten beiden Flughäfen befinden sich in Rom (Fiumicino, Ciampino).

Ausflugsziele rund um den Ort

Hier bieten sich die im Jahr 2000 zum Naturreservat erklärten Salinen an, die in der Nähe des Stadtteils Lombardi zu finden sind. In der Nachbargemeinde Civitavecchia sind die massive Festung „Forte Michelangelo“ sowie der Hafen „Riva di Traiano“ sehenswert. Wer aber noch mehr Prunkbauten und Gotteshäuser bewundern möchte, der sollte einen Abstecher nach Tolfa einplanen.

Neben Rom liegen Viterbo, Montefiascone und Orbetello als lohnenswerte größere Ausflugszielen in der Region.

 

Fotos:

Kirche von Str. Francesco. Tarq.© Milla74 | Dreamstime.com
Tarq., Yellow.Cat from Roma, Italy Tarquinia view Uploaded by tm, CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Tarq. – Panorama, Paolo VillaEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons