Acquafredda

Urlaub in Acquafredda

Es gibt viel Platz rund um das kleine Dorf Acquafredda di Maratea in der Provinz Potenza der Basilikata. Doch wer sich für einen Urlaub in dem milden Klima kurz vor Italiens tiefem Stiefelfuß entscheidet, sucht Ruhe, Badefreuden und Wanderwege. Und er wird bald ebenso wie die nur gut 300 Einwohner diese Gegend zu schätzen wissen, denn „schön“ ist das Mindeste, was man darüber sagen kann. Acquafredda ist die optimale Adresse für Naturliebhaber. Der Ort liegt mit seinem reizvollen dunklen Sand- und Kieselstrand direkt an dem tiefblauen Wasser des westlichen Mittelmeeres. Es gibt einzelne Unterkünfte, im nahen Maratea hat man aber mehr Auswahl.

Freizeitangebote in Acquafredda

Der Golf von Policastro ist die letzte Bucht der historischen Küste Lukaniens. Dass die grün bewaldeten Berge direkt hinter Acquafredda diesen Farbenreichtum noch vermehren, nimmt der Besucher bewundernd zur Kenntnis.

Entsprechend bieten sich die Freizeitgestaltungen in dieser herrlichen Natur an: Wer Abwechslung zum Sonnenbaden und Schwimmen sucht, fährt mit den Fischerbooten zum Thunfischfang aus der Bucht. Eine Abwechslung, die man sicher nicht überall und nur von September bis November genießen kann. Manches Hotel bietet eigene Bootstouren, kann mit Wellnessanlagen aufwarten oder ermöglicht gemütliche Abende mit Barbecue. Wer mit Blick auf die traumhafte Umgebung frühstückt, beginnt angesichts dieser Herrlichkeiten und kulinarischer Köstlichkeiten jeden Tag mit purer Entspannung.

Es lohnt sich, den einen oder anderen Spaziergang auszudehnen und die Berge zu erkunden. Wer die wenigen Kilometer zu den sehenswerten Zielen der nahen Umgebung nicht zu Fuß zurücklegen möchte, nimmt das Auto und nähert sich vorsichtig auf kurvenreichen und engen Serpentinenstraßen seinem Ziel.

Sehenswertes in Acquafredda

So klein der Ort auch ist, findet sich hier doch eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit einem historisch bedeutenden Grab: In Maria Santissima Immacolata ist der Revolutionär Costabile Carducci beerdigt, der in den Wirren des Aufstandes von 1848 mit nur 44 Jahren starb.

Der Turm von Acquafredda auf dem südlichen Vorgebirge Rotondella ist nur mit Vorsicht zu besichtigen. Leider wurden seine Steine teilweise entwendet und zweckentfremdet, sodass er nicht mehr länger stabil ist. Im Norden des Ortes steht ein weiterer Wachturm, der Torre dei Crivi. Überhaupt ist die Küste von Maratea mit mehreren Wachtürmen gesäumt, die man sich einem nach dem anderen zur Besichtigung vornehmen kann.

Ausflugsziele rund um Acquafredda

In diesem Teil der Basilikata gibt es einige reizvolle Küstenorte wie zum Beispiel Sapri mit dem Fährhafen. Die Stadt Maratea mit ihren gut 5.000 Einwohnern liegt rund acht Kilometer südlich von Acquafredda di Maratea und bietet alles, was Touristen sich als gelegentliche Abwechslung zur wohl verdienten Ruhepause wünschen: Geschäfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, darunter besonders die bildschöne Christusstatue von Maratea aus schneeweißem Marmor. Richtung Norden führt die Küstenstraße nach Sapri. Kurz dahinter beginnt der Nationalpark Cilento und Vallo di Diano.

Folgt man der Staatsstraße Strada Statale 18/SS18 an der Küste des Tyrrhenischen Meeres, gelangt man nach Scalea in Kalabrien. Der Badeort hat eine sehenswerter Altstadt mit der typischen Treppe, von welcher der Ortsname abgeleitet wurde. Seit dem Bau des Franziskanerklosters durch Pietro Cathin, einem Gefolgsmann von Francesco d’Assisi, hat sich Scalea zu einem kulturellen und religiösen Zentrum der Region entwickelt.

Foto:

Panoramablick über das Dorf, gian luca bucci, CC BY 3.0, Wikimedia Commons