Marina di Cecina

Urlaub in Marina di Cecina

Marina di Cecina liegt als Badeort direkt am Tyrrhenischen Meer, während sich der Hauptort Cecina etwa drei Kilometer landeinwärts befindet. Cecina ist über eine Eisenbahnlinie mit Livorno und Pisa verbunden. In Cecina mündet der gleichnamige Fluss in das Mittelmeer, die Mündung ist Ausgangspunkt eines langen Waldes, in welchem neben Pinien und Aleppo-Kiefern auch die für die Maremma typische Macchie wächst.

Freizeitaktivitäten in Marina di Cecina

Die beliebtesten Aktivitäten während des Urlaubs in Marina di Cecina sind das Baden, Segeln, Tauchen und Kanufahren. Der Sandstrand von Marina di Cecina wird zwischen der Einmündung des Flusses Cecina und dem Seebad der benachbarten Gemeinde Bibbona von einem duftenden Pinienwald gesäumt, welcher an heißen Tagen Schatten spendet. Während die direkt an der Strandpromenade von Marina di Cecina gelegenen Strandabschnitte kostenpflichtig sind, findet der Urlauber am südlichen Ortsrand frei zugängliche Strandbereiche. Weite Teile des Strandes sind naturbelassen und sehr kinderfreundlich, wozu auch das flache Abfallen der Strände der Maremma-Küste beiträgt.

Im Aquapark des Ortes tummeln sich kleine und große Besucher auf Wasserrutschen, auf dem Fußballwasserfeld oder im Kinderareal. Beachvolleyball und Go-Kart-Fahren gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen an Land.

Am Strand von Marina di Cecina finden Urlauber einige Geschäfte, die besten stationären Einkaufsmöglichkeiten bietet jedoch der Hauptort an. Für Marina di Cecina typisch sind Marktstände, deren Verkaufszeit manchmal erst am Abend beginnt. Für die Kaffeepause kann der Urlauber zwischen den Strandcafés in Cecina Mare und gemütlichen Straßencafés rund um den Marktplatz von Cecina wählen. Für Nachtschwärmer gibt es zahlreiche Diskotheken und Abendgaststätten.

Fluss Cecina bei Marina di Cecina
In Cecina Mare fließt ein mittelbreiter Fluss ins Meer und trägt, wie die Stadt, auch den Namen Cecina.

Das flache Hinterland an der Küste von Marina di Cecina lädt zu ausgedehnten Radtouren ein. Sehr schön ist ein Spaziergang durch den Pinienwald und die Beobachtung der dort lebenden Tierwelt. Wer mag, kann auch beim Fußball oder Minigolf aktiv werden.

Sehenswertes in Marina di Cecina

Die Kirche des Ortsteiles Marina di Cecina stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert. Bis 1955 hatte sie den Status einer Kapelle und wurde dann zur Pfarrkirche für den Badeort erhoben. Die Pfarrkirche des Hauptortes wird auch als Dom von Cecina bezeichnet und stammt aus dem Jahr 1851. Der Glockenturm steht lose neben der Kirche, diese Bauweise ist in Norditalien häufig. Kunstgeschichtlich wertvoll ist die sehr realistische bildliche Darstellung der biblischen Kreuzigungsszene.

In Cecina befinden sich zwei bedeutende Museen, das Volkskundemuseum informiert über das Leben sowie die Entwicklung der Arbeit in der Maremma, wobei ein Schwerpunkt auf der Veränderung der Landwirtschaft liegt. Das Archäologische Museum in Cecina zeigt Funde aus der frühen etruskischen sowie der römischen Zeit. Eine römische Villa aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert zeigt im Ortsteil San Vincenzino typische Mosaiken sowie eine unterirdische Zisterne.

Ausflugsziele rund um den Ort

Das interessanteste Ziel für einen Ausflug in der nahen Umgebung während der Ferien in Marina di Cecina stellt die Provinzhauptstadt Livorno dar, zu deren Sehenswürdigkeiten neben dem Dom die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute Synagoge zählt.

Weitere kleine Küstenorte unweit vom Badeort, wie etwa Vada oder San Vinzenco, bieten sich als Ziele für kurze Abstecher an. Vada liegt nördlich an der Etruskischen Küste und ist in nur wenigen Minuten zu erreichen. Ausflüge zur Alabasterstadt Volterra im Nordosten, oder nördlich nach Pisa und Lucca lohnen sich ebenfalls. Die Fahrt zu bekannten Städten wie Florenz oder San Gimignano dauert rund 1,5 Stunden. Ein Besuch empfiehlt sich unbedingt, trotz der etwas längeren Anreise.

 

Fotos:

Panorama, Moralist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Flus Cecina, Larth_Rasnal Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons