Como

Urlaub in Como

Im Vordergrund der Aktivitäten in und um Como stehen Ausflüge und Unternehmungen in der einzigartigen Natur der Stadt. Dabei ist der Comer See der Treffpunkt von Windsurfern, Seglern und Schwimmern. Der rund 150 km² große See ermöglicht auch für Bootsausflüge und Tretbootfahrten. Für Wanderungen, Bikerfahrten oder Klettertouren bieten die Alpen eine ideale Kulisse und das regionale Klima sorgt dafür, dass solche Aktivitäten nicht zur Strapaze werden.

Erreichbar ist Como mit dem PKW bzw. Wohnmobil über die A9 oder per Bahn über den Zentralbahnhof Como Lago. Flugreisende können die Airports in Mailand oder Lugano sowie mit einem Wasserflugzeug direkt den Comer See nutzen.

Freizeitangebote in Como

Dass man es hier versteht, seine Zeit zu genießen, zeigt sich bereits am Ortseingang von Como, wo der „Aero Club Como“, eine Flugschule für Wasserflugzeuge auf Schüler, aber auch auf Touristen wartet. Wer stattdessen lieber mit beiden Beinen auf der Erde bleiben möchte, der kann es sich auf der Aussichtsterrasse des Clubs gut gehen lassen.

In der Innenstadt von Como lohnt vor allem ein Abstecher in das „Tempio Voltiano“, dem bedeutendsten Museum der Stadt. Die Ausstellungen und Exponate des Museums beleuchten (täglich zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr) Leben und Werk von Alessandro Volta, der 1745 in Como zur Welt kam und 1827 dort auch starb. Und während die oft männlichen Technik-Fans dem Erfinder der Zink-Kohle-Batterie huldigen, werden die weiblichen Besucher keine Probleme haben, sich inmitten aller großen Mode-Labels die Zeit beim Shopping zu vertreiben.

Como - Hafen
Como – Hafen

Sehenswertes in Como

Ein Pflichttermin für alle Gäste ist der Besuch des Doms von Como. Das eindrucksvolle Bauwerk aus dem 14. bis 18. Jahrhundert vereint architektonische Elemente aus der Gotik mit denen der Renaissance. Dadurch ist der Dom eine wahre Fundgrube, nicht nur für religiöse Details, sondern auch für handwerkliche Fertigkeiten der verschiedenen Epochen. Unweit des Doms lädt der Park der „Villa Olmo“ zum Verweilen und Entspannen ein, bevor es dann zur Kirche „San Fedele“ weitergeht. Gerade deutsche Besucher werden das Gotteshaus interessant finden, weil bei der Konstruktion starke Parallelen zur Kölner Kirche „St. Maria“ vermutet werden. Gleiches gilt auch für die „Sant’Abbondio“, eine Kirche mit zwei Glockentürmen, bei deren Erbauung (ab 1022) der Dom zu Speyer teilweise Pate gestanden haben soll.

Auch außerhalb des Stadtzentrums von Como erwarten den Besucher mit Überresten der historischen Stadtmauer, mit dem „Castello Baradello“ oder der Festung „Torre di Porta Vittoria“ lohnenswerte Ziele und Highlights. Für einen umfassenden Überblick empfiehlt sich übrigens die Standseilbahn „Funicolare“, die zwischen Como und dem Nachbarort Brunate verkehrt.

Ausflugsziele rund um Como

Wer stattdessen lieber allein mit sich und der unvergleichlichen Landschaft ist, hat auch dazu ausreichend Gelegenheiten in Como. Gerne genutzt wird beispielsweise der Wanderweg, der nach der Seilbahnfahrt von Brunate aus zurück in die Stadt führt. Dabei kann auch gleich noch ein 600 Jahre altes Kloster bestaunt werden. Andere Wanderwege führen direkt in die Nachbarorte Torno und Montepiatto, aber auch ein Tagesausflug ins knapp 50 km entfernte Mailand sollte auf dem Besuchsprogramm von Como stehen. Ebenfalls sehenswert ist Bellagio zwischen den beiden Seearmen des Comersees.

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Co., iphotoklick, Pixabay
Hafen von C. © Fabio Omes | Dreamstime.com